Ereignisse 2017

 

 
Jahreshauptversammlung 2017
 
Mittelpunkt war die neu erbaute Vereinshütte
 
Nach der Begrüßung der versammelten Mitglieder, unter ihnen Erster Bürgermeister Helmut Kirmeier und Zweiter Bürgermeister Rupert Müller, stellte Vorstand Robert Maier als neues Mitglied Sebastian Kuhn vor, der in Heldenstein Baumpflege jeder Art anbietet, und auch damit einen Gewinn für den Verein darstellt.
Vor dem weiteren Verlauf der Versammlung wurden die vielen verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres mit einem stillen Gedenken geehrt.
Aufgrund vieler Nachfragen nahm R. Maier sodann Stellung zum Bau der Gartenbauvereins-Hütte auf dem Pachtgrundstück neben dem Vereinsgarten. Der bislang verfügbare Raum im Schulgebäude musste wegen Eigenbedarfs der Schule geräumt werden, die Nutzung eines Raumes im Gebäude „Alter Wirt“ war zu dem Zeitpunkt nicht möglich. Also sollte eine schnelle alternative Lösung her. Diese bot sich, nach Rücksprache mit der Grundbesitzerin des Gartengrundstücks. Der vereinseigene Kassenbestand ließ es zu, Geld zu investieren und auch die Gemeinde bezuschusste das Projekt, so dass die Idee eines eigenen Gartenhauses verwirklicht werden konnte. Großer Dank gilt dabei Rupert Müller, der die Hütte als Segmentbau herstellte, was bedeutet, das die Hütte bei Bedarf abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden könne. Brand- und sturmversichert schlägt der fertige Bau mit einem Wert weit über dem Herstellungswert zu Buche.
 
 
Für das laufende Jahr wird ein Tag der offenen Tür zur Besichtigung der Hütte stattfinden. Termin dafür wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Zur rechtlichen Seite dieser Baumaßnahme meldete sich Otto Forster mit der Frage, ob es einen schriftlichen Pachtvertrag für das bebaute Grundstück gäbe. Er bemerkte, dass es keine Mitgliederbefragung vor Durchführung des Hüttenbaues gegeben hätte. Weiterhin, dass die Hütte weder mit Strom- oder Wasseranschluss noch mit einer Toilette ausgestattet sei, das Grundstück nicht eingezäunt ist.
In Abwesenheit der Schriftführerin Christine Forster verlas Maria Jagdhuber das Protokoll vom letzten Jahr. Kassiererin Tina Staber berichtete sodann über Ausgaben und Einnahmen, inclusive Zuschüssen von Kreisverband und Gemeinde, des vergangenen Jahres, aus denen sich ein immer noch sehr guter Kassenbestand ergab. Die Kassenprüfung verlief ohne Beanstandung, Gerhard Aigner bestätigte eine ordentliche Kassenführung und schlug damit Entlastung der Vorstandschaft vor, die einstimmig erteilt wurde.
Neuwahlen standen ebenfalls auf dem Tagesprogramm, die unter Leitung von Rupert Müller mündlich in aller Kürze abgehalten werden konnten. Die Mitglieder der Vorstandschaft stimmten nach Befragung der Wiederwahl zu. Schriftführerin Christine Forster legt ihr Amt nieder, eine Nachfolge konnte noch nicht festgehalten werden. Bei den Beisitzern schied Christelle Gerace aus und wurde mit einem Blumenstrauß und großem Dank für ihre Vereinsarbeit verabschiedet. Als neue Beisitzerin konnte Marianne Dempfle gewonnen werden.
Mit einem kurzen Jahresrückblick beleuchtete Vorstand Maier noch einmal die Ereignisse des vergangenen Jahres, insbesondere die Aktion Beerensträucher auf dem Pachtgrundstück mit der Hütte, Vereinsausflug und Ferienprogramm, Kräuterbuschen-Binden und Gartlertreff in Lauterbach.
Zum letzten Punkt Wünsche und Anträge meldete sich Wirtin Eva Arnlachner. Sie möchte im Biergarten gerne die Blumenkübel frisch bepflanzt haben.
Gerhard Grochowski stellte eine Frage zum Projekt „Jung hilft Alt“. Da zwei von den vier jungen Leuten, die bisher Hilfe geleistet hatten, aus beruflichen Gründen aufhören mussten, wären Jugendliche, die hier weitermachen, sehr wünschenswert. Alte Menschen brauchen Hilfe z.B. auch bei der Gartenpflege. Das letzte Jahr war darüber hinaus ein voller Erfolg bei der Unterstützung der Asylanten – Herzlichen Dank!
Robert Maier schließt die Sitzung mit Hinweis auf wichtige Termine des laufenden Jahres und auf das nächste größere Projekt: Rund um die Vereinshütte werden Obstbäumen gepflanzt.
 

 

 

 

 

Tag der offenen Tür

 

Zu einem "Tag der offenen Tür" bei der neuen Vereinshütte hatte der Gartenbauverein am 16. Juni eingeladen, und erfreulich viele Gäste kamen.

Es wurde ein gemütlicher, unterhaltsamer Tag  mit Speisen und Getränken, der erst gegen 22.00 Uhr bei einem kleinen Sonnwendfeuer ausklang.

 

 

 

Ferienprogramm

 

 

 

 

Für das diesjährige Ferienprogramm hatte sich der Gartenbauverein Heldenstein wieder ein besonderes Ziel ausgedacht. Mit vielen interessierten Kindern ging es am 2. August nach Massing ins Bauernhofmuseum, um den Kindern auch einmal den Blick in frühere Zeiten zu ermöglichen.

Neben der Besichtigung des Museums war das Hauptthema dieses Besuches, einmal selbst ein richtiges Bauernbrot zu backen und damit zu widerlegen, dass richtiges Bauernbrot nur die Alten backen konnten. Aus einfachen Zutaten wie Natursauer, Salz, Wasser, Mehl, Hefe und Gewürzen wurde der Teig von Hand vorbereitet, warm gestellt, und der alte Steinbackofen mit großen Holz-scheiten angeheizt. Als der Teig zu seinem gewünschten Volumen aufgegangen war, durften die Kinder daraus ihr eigenes Brot formen und je nach Geschmack verzieren. Dann wurden die Stücke in den heißen Ofen geschoben. Während der Zeit bis das Brot gebacken war, unternahmen die Kinder einen Rundgang durch das Museum und vergnügten sich danach auf dem Spielplatz. Abschließend wurde es nochmal richtig spannend, als die selbst geformten Brote fertig waren, die von den Kindern mit nach Hause genommen werden konnten. 

 

 

 

 

Gartenbauverein Buchbach feiert 25-jähriges Jubiläum

 

Wir waren dabei

 

 

 

Gartlertreff

 

 

Ein große Anzahl verschiedenster wunderschöner Blumen, Gräser und Minibäumchen schmückten den großen Saal beim Wirt z'Lauterbach als sich die vielen Gartler einfanden, um wieder einmal einem interessanten Vortrag zu lauschen, aber auch einfach um beisammen zu sitzen und über dies und jenes, den Garten, Urlaubserlebnisse und Dorfneuheiten zu plaudern.

Vorstand Robert Meier begrüßte die Versammlung und dazu Herrn Karl Lipp, einen exzellenten Fachmann zum Thema Wildbienen und Wespen. Auf seine Initiative hin wurde im Jahr 2003, in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Alt-ötting, das in Bayern einmalige Wespen-Berater-Netzwerk gegründet und fachlich von ihm geleitet. Dafür wurde er im Jahr 2016 von der Bayerischen Umweltministerin mit dem Grünen Engel ausgezeichnet.

Aus Altersgründen hat er inzwischen die Leitung an Jüngere abgegeben, macht sich aber mit seinen Vorträgen für den Artenschutz von Wildbienen und Wespen, deren Besonderheiten und Lebensweisen, stark. Mit großen fachlichen Kenntnissen verdeutlicht er dies mit Hilfe vieler aufschlussreicher Bilder. Die interessierten Zuhörer erfuhren alles über die Lebensweise von Wildbienen, ihre enge Beziehung zu bestimmten Pflanzen und welche Schutzmaßnahmen auch der Gärtner in seinem Garten zum Erhalt der Bienen, Wespen und Hummeln, zum Beispiel mit Nisthilfen, einer blühfreudigen Pflanzenvielfalt für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Tiere, spezielle Erdegemische für Bodenbewohner, oder auch Bienenhotels, treffen kann. Herr Lipp stellte die verschiedenen Bienenarten vor, ihr Brutverhalten und welche Lebensräume sie benötigen, und verdeutlichte mit aufschlussreichen Aufnahmen die hohe Intelligenz dieser Tiere, zum Beispiel mit ihren Schutzmaßnahmen an den Brutstätten gegen Fressfeinde. Dazu gab es Anschauungsmaterial und Flyer mit Empfehlungen für interessierte Naturschützer. Es war ein wunderbarer Vortrag, der wieder einmal zeigte, wie einfach es ist, die Natur um uns herum zu schützen.

 

 

Gemeinsam mit Herrn Josef Wimmer, Zweiter Vorstand des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege Mühldorf, ehrte Robert Meier danach langjährige Mitglieder des Vereins. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Vitus Staber, Katharina Huber, Ludwig Hager, Franz Jelen, Ludwig Linner und Willi Pössniker, sowie Georg Sax und Rainer Bergmann die Silberne Ehrennadel und Urkunden. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Franz Axenbeck mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Den Abschluss des Abends bildete die traditionelle Blumenverlosung, die wieder dank großer Vielfalt der Pflanzen Überraschung und Freude bei den Gewinnern auslöste.


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